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Online-Dating. Möglichkeiten und Auswirkungen auf die Paarbildung,Beliebte Posts

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Zu Beginn der Arbeit wird ein theoretisches Grundgerüst erstellt, welches dazu dient, eine Grundlage für die nachfolgenden Inhalte zu schaffen. Dabei wird besonders auf den sozialhistorischen Hintergrund, den ökonomischen und austauschtheoretischen Ansatz der herkömmlichen Partnerwahl eingegangen.

Außerdem wird in diesem Sinne der emotionale Kapitalismus nach Illouz als Grundlage behandelt. Im darauffolgenden Kapitel wird die Partnerwahl im Internet näher erläutert. Dabei stehen die Eigenschaften des Online-Datings sowie die Zusammensetzung der Nutzerpopulation im Vordergrund.

Im vierten Kapitel werden insbesondere die Dating-Apps Lovoo, Tinder und Bumble in ihrer Funktion vorgestellt und in Verbindung mit der Selbstdarstellung, Bewertungen und der Standardisierung im Online-Dating gebracht. Nachfolgend wird im fünften Kapitel auf die Paarbildung im Wandel eingegangen. Die Unterkapitel bestehen aus einem Vergleich der online- und offline Partnersuche sowie einem Überblick empirischer Studien, die sich auf Ergebnisse der Nutzermotivation, der Rolle der Bildung, der Präferenzen im Online-Dating, sowie der Intimität im Internet stützen.

Abschließend werden relevante Thesen bestehender Literatur zu diesem Thema als Zusammenfassung genutzt, bevor im letzten Kapitel im Laufe einer Diskussion ein Fazit gezogen und die Forschungsfrage beantwortet wird. Zudem wird zum Schluss ein kurzer Ausblick gegeben. Zu Beginn soll dieses Kapitel einen Überblick über die theoretischen Perspektiven der Partnerwahl geben.

Ziel ist es, eine theoretische Grundlage für die nachfolgenden Erkenntnisse zu schaffen. Allerdings ist der folgende Überblick auf die theoretischen Grundlagen beschränkt, die für die genannte Fragestellung relevant erscheinen.

Der theoretische Schwerpunkt liegt zunächst auf Ansätzen, die ihren Fokus auf die Wahl von Partnern legen. So ist selbst eine private Entscheidung wie die Partnerwahl von sozialen Vorgaben wie Bildung, Klasse oder Einkommen geprägt vgl.

Die Wahl eines Partners gilt als erste Phase eines langfristigen Paarbildungsprozesses vgl. Außerdem nimmt der Prozess der Partnerwahl eine Schlüsselrolle für stabile Beziehungen ein und beeinflusst zu einem großen Teil die Entwicklung einer Paarbeziehung vgl. Bühler-Ilieva , S. Vor allem die wahrgenommene Attraktivität des Gegenübers verbunden mit intensiver Kommunikation und Interaktion tragen maßgeblich zu dieser Entscheidung bei vgl.

Hinzu kommen persönliche Wertevorstellungen und soziale Dependenzen, welche die individuelle Partnerwahl ebenfalls beeinflussen vgl. Die Partnerwahl lässt sich als ein Prozess beschreiben, der viele aufeinander aufbauende Entscheidungen enthält vgl. Vor allem die erste Kontaktaufnahme zwischen den Partnersuchenden ist relevant, denn bereits hier wird klar, wer sich für eine Partnerschaft interessiert und zwischen wem nur eine Freundschaft entsteht vgl.

Im Sinne der ersten Kontaktaufnahme zwischen Frauen und Männern ist das Konzept des Heiratsmarktes von besonderer Bedeutung. Es stellt die strukturellen Bedingungen dar, unter denen die Partnersuchenden ihren potenziellen Partner und Partnerinnen begegnen vgl. Becker ; vgl. Blau Man geht davon aus, dass individuelle Entscheidungen nur so weit getroffen werden können, wie es institutionelle Filterungsprozesse erlauben vgl.

In Bezug auf die Partnerwahl bedeutet dies, dass die Möglichkeiten eine potenzielle Partnerin oder einen potenziellen Partner im Alltag zu treffen durch soziale, kulturelle und ökonomische Bedingungen begrenzt sind vgl. Stauder Gruppengrößen, geschlechtsspezifische Asymmetrien, räumliche Aspekte, institutionelle Filterungsprozesse, sowie die Heterogenität oder Homogenität zwischen den Individuen haben in diesem Zusammenhang einen großen Einfluss vgl. Blossfeld und Timm , S.

Bevor jedoch verschiedene theoretische Ansätze der Partnerwahl erläutert werden, wird auf die sozialhistorischen Einflüsse eingegangen, die den Wandel der Paarbildung aus einer anderen Perspektive aufzeigen. Im Folgenden werden die historischen Einflüsse grob skizziert, um den Wandel der Paarbildung kurz aufzuzeigen. Diese sozialhistorische Betrachtung soll zum Verständnis der nachfolgenden theoretischen Ansätze dienen. Während die erste Hälfte des Jahrhunderts insbesondere von traditionellen, kollektiven Bildungen und Identitäten, beispielweise in Form sozialer Herkunft oder Schicht- und Klassenzugehörigkeit geprägt war, haben sich seit Ende des zweiten Weltkrieges die individuellen Handlungsoptionen durchaus vergrößert vgl.

Wirth , S. Beeinflusst wurde dies unter anderem durch den Anstieg des Lebensstandards, die Bildungsexpansion, sowie die Entwicklung zu einer konsum- und erlebnisorientierten Gesellschaft vgl. Die Konsequenz daraus war damals entscheidend für eine selbstbestimmtere Wahl der sozialen Beziehungen vgl.

Der Partnerwahlprozess ist maßgeblich durch den sozialen Wandel von Heiratsbeziehungen geprägt worden vgl. Bis ins späte Jahrhundert waren Heiratsbeziehungen Ausdruck einer Verbindung zweier Familien, bei der vor allem der Austausch von ökonomischen, sozialen und kulturellen Ressourcen im Vordergrund stand vgl. Die Entscheidung bezüglich eines zukünftigen Ehepartners wurde von der Familie getroffen, die einen besonderen Wert auf die verfügbaren Ressourcen und das Prestige legten vgl.

Die passende Wahl einer Partnerin oder eines Partners ging also mit der Aufrechterhaltung oder dem Aufstieg des sozialen Status einher und hatte oft die Funktion den eigenen Lebensunterhalt zu sichern vgl. Die Bedeutung von Liebe und Zuneigung stand dabei im Hintergrund, sodass besonders ökonomische Gegebenheiten für die endgültige Entscheidung eines Partners oder einer Partnerin ausschlaggebend waren vgl.

In diesem Sinne kann noch keine Rede von einer Partnerwahl sein vgl. Erst gegen Ende des Jahrhunderts wurden geltende Heiratsbeschränkungen gelockert, selbst kirchliche und staatliche Einflüsse wurden abgelöst und das Motiv der Liebe als Basis für eine Ehe gewann an Bedeutung vgl.

Ab dem Jahrhundert, kann durch die Aufhebung rechtlicher Barrieren für nichteheliche Beziehungen, die Rede von einer freien Partnerwahl sein, die auch durch die veränderte gesellschaftliche Stellung der Frauen bedingt wird vgl. Möhle , S. Durch die Ablösung der Hausfrauen- und Mutterrolle wurde die traditionelle Vorstellung einer Ehe verworfen und durch eine partnerschaftliche Beziehung ersetzt vgl. Gleichzeitig entwickelte sich die Partnerwahl für Frauen und Männer zu einer individuellen Entscheidung, bei der vor allem Liebe und Emotionen zu wichtigen Kriterien wurden vgl.

Trotz der Abschaffung strenger Heiratsregeln bestehen in den heutigen modernen Gesellschaften weiterhin erstaunliche Regelmäßigkeiten hinsichtlich der Ähnlichkeit der PartnerInnen bezüglich ihrer sozialen Merkmale vgl. Burkard , S. Obwohl die Partnerwahl heute scheinbar frei ist, beeinflussen kulturelle Wertvorstellungen und normative gesellschaftliche Regeln weiterhin den Prozess der Paarbildung vgl.

Zwar sind die kulturellen Normen durchaus dehnbarer als noch vor einigen Jahren, umso interessanter scheint es diesbezüglich, dass sie nach wie vor eine bestimmte Geltung hinsichtlich der Partnerwahl haben vgl. Außerdem sind heute verlängerte Ausbildungs- und Studienzeiten, eine gesteigerte berufliche Mobilität sowie eine spätere Familiengründung verantwortlich für den weiterhin stattfindenden Wandel des Partnermarktes vgl. Peuckert , S. Abhängig von der Lebensphase hat dies zur Folge, dass Partnerwahlentscheidungen mittlerweile unter anderen Bedingungen getroffen werden vgl.

Stoye et al. Eine Verknüpfung des familientheoretischen Ansatzes und der Austauschtheorie zeigen die Möglichkeiten der Partnersuche als Ergebnis der individuellen Einbindung verschiedener Handlungskontexte vgl.

Stauder , S. In den nächsten Unterkapiteln werden die verschiedenen Ansätze vorgestellt, die einen theoretischen Rahmen für die Wahl von Partnern geben und die in ihren Annahmen bedeutend für den weiteren Verlauf dieser Arbeit sind. Der ökonomische Ansatz bietet eine von mehreren theoretischen Grundannahmen bezüglich der Partnerwahl. Die Theorie nach Becker , stützt sich auf die Annahme, dass eine Nutzensteigerung durch eine Ehe gegenüber der Partnerlosigkeit stattfindet.

Dabei wird eine Ehe insbesondere mit einem gemeinsamen Haushalt der Ehepartner gleichgestellt vgl. Zillmann , S. Dieser Haushalt dient als Produktionsort von haushaltsbezogenen Gütern wie beispielsweise einem Kinderwunsch, dem emotionalen Austausch oder Gesundheit, die durch die Akteure hergestellt werden vgl. Diese Güter können nicht auf dem Markt erworben werden, sondern nur durch soziale Interaktionen innerhalb einer Partnerschaft produziert werden und haben zum Ziel, die grundlegenden menschlichen Bedürfnisse zu befriedigen vgl.

Somit ist die Wahl einer Partnerin oder eines Partners ausschlaggebend für die eheliche Nutzensproduktion, denn die Produktivität innerhalb eines Haushaltes ist abhängig von der Ergänzung und Spezialisierung zwischen den Ehepartnern vgl.

Dadurch entsteht laut Becker ein Marktprinzip, bei dem Frauen und Männer um die passenden Partner werben - es ist die Rede von einem sogenannten Heiratsmarkt. Die ökonomische Theorie legt dabei die bestmögliche Sortierung der Geschlechter auf dem Markt nahe vgl.

Dies kann durch eine Unterscheidung von komplementären und substitutiven Merkmalen geschehen vgl. Komplementäre Merkmale sind in diesem Zusammenhang beispielsweise das Bildungsniveau, das Alter oder die Intelligenz, also Merkmale mit der Eigenschaft sich in ihrer Wirkung gegenseitig zu stärken vgl. In diesem Fall ist eine Ähnlichkeitspaarbildung, auch Homogamie genannt, optimal vgl. Substitutive Merkmale hingegen, beschränken sich in ihrer Wirkung hinsichtlich des ehelichen Nutzens und sind deshalb ideal für eine Unähnlichkeitspaarbildung, genauer Heterogamie vgl.

Hierbei werden Merkmale definiert, die die Produktivität auf dem Arbeitsmarkt beeinflussen, zum Beispiel das Einkommenspotenzial oder die Erwerbsorientierung vgl. Ohne die geschlechtsspezifische Einkommensverteilung auf dem Arbeitsmarkt könnten Paare den größtmöglichen Nutzen aus ihrer Beziehung ziehen, wenn sie möglichst ähnliche Merkmale hinsichtlich Intelligenz, Bildung, soziale Herkunft oder Attraktivität etc.

besitzen vgl. beschrieben werden kann. Zusammenfassend begründet die ökonomische Theorie nach Becker die Paarbildung also mit dem Nutzengewinn einer Ehe, der im Vergleich den Profit einer alleinstehenden Lebenssituation übersteigt und die Wahl des passenden Partners mit einer Maximierung der Haushaltsproduktion beschreibt vgl.

Etwas allgemeiner ist der austauschtheoretische Ansatz, der sich insbesondere an den Arbeiten von Peter Blau orientiert. Grundlegend für diesen austauschtheoretischen Ansatz ist ein ökonomisches Verhaltensmodell, denn die Partnersuchenden legen ihr Handeln und ihre Interaktionen innerhalb der Beziehung nach einem Kosten-Nutzen-Modell aus vgl.

Im Mittelpunkt der Theorie des sozialen Tausches steht dabei das gegenseitige Austauschverhältnis, welches innerhalb der sozialen Beziehung von den Personen als profitabel empfunden werden soll vgl.

Wichtig dabei ist, dass die ausgetauschten Ressourcen gleichwertig sind, um die Grundlage für die Kontaktaufnahme und somit eine mögliche dauerhafte Beziehung zu schaffen vgl. Mithilfe der Online-Lernplattform s Dudenverlages kannst du bequem lernen, wie du Aufsätze schreibst!

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Theoretischer Hintergrund 2. Das Internet als Partnermarkt 3. Lovoo, Tinder und Bumble 4. Paarbildung im Wandel 5. Es handelt sich bei diesem Satz um das Motto von Tinder, einer populären Dating-App der heutigen Zeit, die besonders auf die Nutzung junger Menschen abzielt.

Für diese Arbeit ist Tinder von besonderer Relevanz, da es repräsentativ für die Dating-Plattformen steht, und dessen Einfluss hinsichtlich des Wandels der Paarbildung im weiteren Verlauf der Arbeit von Bedeutung ist.

Im Allgemeinen ist die Partnersuche für viele Menschen ein zentraler Bestandteil ihres Lebens. Nicht mehr wegzudenken ist dabei auch die Partnersuche im Internet, das sogenannte Online-Dating, welches in den letzten Jahren einen zunehmenden gesellschaftlichen Trend erfahren hat. Dies belegen Prognosen zur Nutzeranzahl von OnlineDating Diensten für das Jahr , die sich für Deutschland auf rund 5,8 Millionen Nutzer belaufen vgl. Statista Der technologische Wandel, der eine breite Verfügbarkeit von Internetzugängen und mobilen Geräten wie Smartphones in der Gesellschaft mit sich bringt, dient als Grundlage für die mediatisierte Partnersuche.

Da sich die Soziologie mit gesellschaftlichen Strukturen und den dadurch entstehenden Entwicklungen auseinandersetzt, ist es von großer Bedeutung die sozialen Beziehungen im Hinblick auf die Partnersuche zu untersuchen. Soziologisch relevant ist vor allem das Online-Dating deshalb, da es als soziale Innovation angesehen wird, welche den Menschen neue Strukturen der Partnersuche bietet. In dieser Arbeit möchte ich den Wandel der Paarbildung in der heutigen Gesellschaft unter dem Aspekt der Partnerwahl im Internet in einem soziologischen Kontext untersuchen.

Insbesondere möchte ich dabei auf den Einfluss von Dating-Apps wie Lovoo, Tinder und Bumble, als neue Form des Online-Datings, eingehen. Der thematische Rahmen bildet in diesem Zusammenhang das Online-Dating mit dem Fokus auf die Partnersuche zwischen Männern und Frauen. Es findet ein Wandel hinsichtlich der kollektiven Muster der Paarbildung statt, der die klassischen Vorstellungen von Liebe zugunsten rationaler Motiven in den Hintergrund rücken lässt vgl.

Dröge , S. Ich möchte in meiner Bachelorarbeit dieses Phänomen greifbar machen und die Frage beantworten, wie die mediatisierte Partnersuche, im Sinne von Dating-Apps, den Prozess der Paarbildung beeinflusst und sich von der Partnersuche in traditionellen Alltagskontexten unterscheidet. In der Sozialforschung ist das Online-Dating als Forschungsgegenstand zur Analyse der Partnerwahl noch ein eher junges Thema vgl.

Skopek , S. Trotzdem ist sowohl das öffentliche als auch wissenschaftliche Interesse am Phänomen des Online-Datings in den letzten Jahren stark gewachsen, weshalb es zahlreiche Ansätze in der Literatur gibt. Dating- Portale bzw.

Dating-Apps eignen sich sehr gut als Untersuchungsobjekt, da sie methodologisch als eine virtuelle Umgebung zwischen der Theorie und dem Feld angesiedelt sind vgl. Bühler- Ilieva , S. abspielt, hat man durch die umfangreichen Datenbanken von Anfang an sehr viel für Material für wissenschaftliche Untersuchungen in der Hand. Das heißt, bereits in einer frühen Stufe der Partnerwahl stehen umfassende Daten über die jeweiligen Kontaktpartner zur Verfügung vgl. Skopek et al. Dazu zählen, die in der Partnerbörse gesammelten Daten und Merkmale über die Partnersuchenden, wie zum Beispiel Alter, Größe, sexuelle Orientierung oder sogar Rauchergewohnheiten vgl.

Somit sind Dating-Portale eine bedeutsame Datenquelle für die sozialwissenschaftliche Forschung, denn die durch den Suchprozess der Partnersuchenden produzierten Daten können ohne den direkten Kontakt zu den Akteuren festgehalten werden vgl.

Die vorliegende Arbeit gründet auf einer literaturbasierten Analyse als methodisches Mittel, mit deren Hilfe im Laufe der Arbeit verschiedene Beiträge, Ergebnisse und Ansätze aus wissenschaftlichen Artikeln, empirischen Studien und theoretischer Literatur kontextualisiert und gegenübergestellt werden. Der Aufbau der Arbeit ist in sechs Kapitel unterteilt. Zu Beginn der Arbeit wird ein theoretisches Grundgerüst erstellt, welches dazu dient, eine Grundlage für die nachfolgenden Inhalte zu schaffen.

Dabei wird besonders auf den sozialhistorischen Hintergrund, den ökonomischen und austauschtheoretischen Ansatz der herkömmlichen Partnerwahl eingegangen. Außerdem wird in diesem Sinne der emotionale Kapitalismus nach Illouz als Grundlage behandelt. Im darauffolgenden Kapitel wird die Partnerwahl im Internet näher erläutert. Dabei stehen die Eigenschaften des Online-Datings sowie die Zusammensetzung der Nutzerpopulation im Vordergrund.

Im vierten Kapitel werden insbesondere die Dating-Apps Lovoo, Tinder und Bumble in ihrer Funktion vorgestellt und in Verbindung mit der Selbstdarstellung, Bewertungen und der Standardisierung im Online-Dating gebracht. Nachfolgend wird im fünften Kapitel auf die Paarbildung im Wandel eingegangen. Die Unterkapitel bestehen aus einem Vergleich der online- und offline Partnersuche sowie einem Überblick empirischer Studien, die sich auf Ergebnisse der Nutzermotivation, der Rolle der Bildung, der Präferenzen im Online-Dating, sowie der Intimität im Internet stützen.

Abschließend werden relevante Thesen bestehender Literatur zu diesem Thema als Zusammenfassung genutzt, bevor im letzten Kapitel im Laufe einer Diskussion ein Fazit gezogen und die Forschungsfrage beantwortet wird. Zudem wird zum Schluss ein kurzer Ausblick gegeben.

Zu Beginn soll dieses Kapitel einen Überblick über die theoretischen Perspektiven der Partnerwahl geben. Ziel ist es, eine theoretische Grundlage für die nachfolgenden Erkenntnisse zu schaffen.

Allerdings ist der folgende Überblick auf die theoretischen Grundlagen beschränkt, die für die genannte Fragestellung relevant erscheinen. Der theoretische Schwerpunkt liegt zunächst auf Ansätzen, die ihren Fokus auf die Wahl von Partnern legen.

So ist selbst eine private Entscheidung wie die Partnerwahl von sozialen Vorgaben wie Bildung, Klasse oder Einkommen geprägt vgl. Die Wahl eines Partners gilt als erste Phase eines langfristigen Paarbildungsprozesses vgl.

Außerdem nimmt der Prozess der Partnerwahl eine Schlüsselrolle für stabile Beziehungen ein und beeinflusst zu einem großen Teil die Entwicklung einer Paarbeziehung vgl. Bühler-Ilieva , S. Vor allem die wahrgenommene Attraktivität des Gegenübers verbunden mit intensiver Kommunikation und Interaktion tragen maßgeblich zu dieser Entscheidung bei vgl.

Hinzu kommen persönliche Wertevorstellungen und soziale Dependenzen, welche die individuelle Partnerwahl ebenfalls beeinflussen vgl. Die Partnerwahl lässt sich als ein Prozess beschreiben, der viele aufeinander aufbauende Entscheidungen enthält vgl. Vor allem die erste Kontaktaufnahme zwischen den Partnersuchenden ist relevant, denn bereits hier wird klar, wer sich für eine Partnerschaft interessiert und zwischen wem nur eine Freundschaft entsteht vgl.

Im Sinne der ersten Kontaktaufnahme zwischen Frauen und Männern ist das Konzept des Heiratsmarktes von besonderer Bedeutung. Es stellt die strukturellen Bedingungen dar, unter denen die Partnersuchenden ihren potenziellen Partner und Partnerinnen begegnen vgl. Becker ; vgl. Blau Man geht davon aus, dass individuelle Entscheidungen nur so weit getroffen werden können, wie es institutionelle Filterungsprozesse erlauben vgl. In Bezug auf die Partnerwahl bedeutet dies, dass die Möglichkeiten eine potenzielle Partnerin oder einen potenziellen Partner im Alltag zu treffen durch soziale, kulturelle und ökonomische Bedingungen begrenzt sind vgl.

Stauder Gruppengrößen, geschlechtsspezifische Asymmetrien, räumliche Aspekte, institutionelle Filterungsprozesse, sowie die Heterogenität oder Homogenität zwischen den Individuen haben in diesem Zusammenhang einen großen Einfluss vgl.

Blossfeld und Timm , S. Bevor jedoch verschiedene theoretische Ansätze der Partnerwahl erläutert werden, wird auf die sozialhistorischen Einflüsse eingegangen, die den Wandel der Paarbildung aus einer anderen Perspektive aufzeigen. Im Folgenden werden die historischen Einflüsse grob skizziert, um den Wandel der Paarbildung kurz aufzuzeigen. Diese sozialhistorische Betrachtung soll zum Verständnis der nachfolgenden theoretischen Ansätze dienen. Während die erste Hälfte des Jahrhunderts insbesondere von traditionellen, kollektiven Bildungen und Identitäten, beispielweise in Form sozialer Herkunft oder Schicht- und Klassenzugehörigkeit geprägt war, haben sich seit Ende des zweiten Weltkrieges die individuellen Handlungsoptionen durchaus vergrößert vgl.

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Die Konsequenz daraus war damals entscheidend für eine selbstbestimmtere Wahl der sozialen Beziehungen vgl. Der Partnerwahlprozess ist maßgeblich durch den sozialen Wandel von Heiratsbeziehungen geprägt worden vgl. Bis ins späte Jahrhundert waren Heiratsbeziehungen Ausdruck einer Verbindung zweier Familien, bei der vor allem der Austausch von ökonomischen, sozialen und kulturellen Ressourcen im Vordergrund stand vgl. Die Entscheidung bezüglich eines zukünftigen Ehepartners wurde von der Familie getroffen, die einen besonderen Wert auf die verfügbaren Ressourcen und das Prestige legten vgl.

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Die Bedeutung von Liebe und Zuneigung stand dabei im Hintergrund, sodass besonders ökonomische Gegebenheiten für die endgültige Entscheidung eines Partners oder einer Partnerin ausschlaggebend waren vgl. In diesem Sinne kann noch keine Rede von einer Partnerwahl sein vgl. Erst gegen Ende des Jahrhunderts wurden geltende Heiratsbeschränkungen gelockert, selbst kirchliche und staatliche Einflüsse wurden abgelöst und das Motiv der Liebe als Basis für eine Ehe gewann an Bedeutung vgl.

Ab dem Jahrhundert, kann durch die Aufhebung rechtlicher Barrieren für nichteheliche Beziehungen, die Rede von einer freien Partnerwahl sein, die auch durch die veränderte gesellschaftliche Stellung der Frauen bedingt wird vgl.

Möhle , S. Durch die Ablösung der Hausfrauen- und Mutterrolle wurde die traditionelle Vorstellung einer Ehe verworfen und durch eine partnerschaftliche Beziehung ersetzt vgl. Gleichzeitig entwickelte sich die Partnerwahl für Frauen und Männer zu einer individuellen Entscheidung, bei der vor allem Liebe und Emotionen zu wichtigen Kriterien wurden vgl. Trotz der Abschaffung strenger Heiratsregeln bestehen in den heutigen modernen Gesellschaften weiterhin erstaunliche Regelmäßigkeiten hinsichtlich der Ähnlichkeit der PartnerInnen bezüglich ihrer sozialen Merkmale vgl.

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Zwar sind die kulturellen Normen durchaus dehnbarer als noch vor einigen Jahren, umso interessanter scheint es diesbezüglich, dass sie nach wie vor eine bestimmte Geltung hinsichtlich der Partnerwahl haben vgl. Außerdem sind heute verlängerte Ausbildungs- und Studienzeiten, eine gesteigerte berufliche Mobilität sowie eine spätere Familiengründung verantwortlich für den weiterhin stattfindenden Wandel des Partnermarktes vgl.

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Stauder , S. In den nächsten Unterkapiteln werden die verschiedenen Ansätze vorgestellt, die einen theoretischen Rahmen für die Wahl von Partnern geben und die in ihren Annahmen bedeutend für den weiteren Verlauf dieser Arbeit sind. Der ökonomische Ansatz bietet eine von mehreren theoretischen Grundannahmen bezüglich der Partnerwahl. Die Theorie nach Becker , stützt sich auf die Annahme, dass eine Nutzensteigerung durch eine Ehe gegenüber der Partnerlosigkeit stattfindet.

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Das Online-Dating. Einflüsse des Internets auf das Heiratsverhalten,Preview Citation

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Die Fragestellung lautet: Inwieweit verändert das Online-Dating die Partnerwahl-Muster? Find hausarbeit online dating man in the US with footing, hausarbeit online dating. In dieser Arbeit wird der Fokus allerdings auf sogenannte Dating-Plattformen, genauer Dating- Apps gelegt und insbesondere die Partnersuche zwischen Frauen und Männern thematisiert. Trotzdem ist sowohl das öffentliche als auch wissenschaftliche Interesse am Phänomen des Online-Datings in den letzten Jahren stark gewachsen, weshalb es zahlreiche Ansätze in der Literatur gibt. Rosanna dickinson attempts on dating sites examples hausarbeit ghostwriter für cheater sind. Das Internet bietet bei der Partnersuche einen sozialer Begegnungsraum, der geringe Zugangsbarrieren aufweist und eine Erweiterung der Kontaktgelegenheiten mit potenziellen Partnern ermöglicht.

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